Arlbergtunnel während der Sommerzeit gesperrt – Auch für Camper

Achtung Camper, bitte planen Sie bei ihren Sommertouren die Vollsperrung des Arlbergtunnels mit ein. Da dieser Tunnel die einzige, winterfeste, Ost-West-Verbindung zwischen Tirol und Voralberg darstellt, müssen weitere Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Auch werden zusätzliche Fluchtwege geschaffen um die Sicherheit zu erhöhen.

 

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Sperre Arlbergtunnel vom 24. April bis 2. Oktober 2017

 

Es ist folgende Umleitung geplant: Über die Arlbergpass-Straße (B 197/L 197) oder großräumig über die Schweiz oder Deutschland. Diese Verkehrsregelung hat sich bereits bei der ersten Vollsperre im Jahr 2015  bestens bewährt.

Achtung Gespannfahrer, gerade mit Wohnwagen gibt es einiges für die Ausweichstrecke zu beachten!

Von den Verkehrsbehörden wurde das Fahrverbot für PKW mit Anhänger, deren Gesamtmasse 750 Kilogramm überschreitet auf den Zeitraum Juli bis September eingegrenzt. Zusätzlich gilt das Fahrverbot in diesem Zeitraum an Samstagen, Sonn- und Feiertagen jetzt nur im Zeitraum 09:00 bis 17:00 Uhr.

Da es sich bei der Ausweichstrecke der Arlbergpassstraße um eine Strecke mit bis zu 13 Prozent Gefälle bzw. Steigung handelt sollten die Bremsen am Zugfahrzeug kontrolliert werden, vor Fahrtantritt, und die Fahrweise angepasst werden.

 

Interessant zu wissen: Infos rund um den Arlbergtunnel

Der knapp 14 Kilometer lange Arlbergstraßentunnel zwischen St. Anton in Tirol und Langen in Vorarlberg ist nicht nur der längste einröhrige Straßentunnel in Österreich. Er ist am hochrangigen Straßennetz auch die einzige wintersichere Ost-West-Verbindung zwischen Tirol und Vorarlberg. Nach 38 Jahren Betriebszeit werden nun sämtliche elektrotechnische Einrichtungen wie Videoüberwachung, Notruf- und Funkeinrichtungen, Brandmeldung sowie die Straßenentwässerung und Löschwasserleitungen auf den modernsten Stand der Technik gebracht. Für den Fahrraum des Tunnels wird eine Hochdruck-Sprühnebelanlage installiert, um vor allem im Ereignisfall einen sicheren Fluchtweg zur Verfügung stellen zu können. 37 zusätzliche Fluchtwegmöglichkeiten und acht weitere Pannenbuchten entstehen ebenfalls während der Bauzeit. Sämtliche Sicherheitsmaßnahmen sowie neueste technische Innovationen wie ein Thermoscanner oder das Akustische Tunnelmonitoring helfen, den längsten Straßentunnel Österreichs für täglich 8.000 Autofahrer noch sicherer zu machen.

 

Quellen: asfinag.at/arlbergtunnel, camperjournal.com

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