Hundekampf Mafia in Teneriffa zerschlagen – Reimo unterstützt

Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.
(Albert Schweitzer)

Daher übernimmt Reimo 3 Patenschaften für die beschlagnahmten Welpen der Hundekampf Mafia von Teneriffa

Reimo hilft den Welpen

Reimo hilft den Welpen

Infotext der Hilfsorganisation Life4Pitbulls Germany:

Schlag gegen Hundekampfring …

Wir haben 27 Hunden davon 25 Welpen übernommen!

Dringend einmalige Startpaten gesucht! Bitte lesen… Wie bestimmt viele von euch in den letzten 2 Wochen bereits in den Medien mitbekommen haben, wurde auf Teneriffa eine Finca eines Hundekampfrings gestürmt, in der eine von der Mafia betrieben Zucht und Kämpfe stattfanden.

Der dortige Chef ließ sich zur Zucht die „besten Hunde“ sogar aus anderen Ländern einfliegen. Über ein halbes Jahr wurde von der Polizei beobachtet, um im richtigen Moment zuzuschlagen.

Es war eine sehr große Aktion, ein großer Zug gegen dieses barbarische und herzlose Spiel mit unschuldigen Seelen, das nicht nur Teneriffa sondern auch Madrid, Murcia und Alicante betraf. Auf Teneriffa wurden 34 Menschen festgenommen, darunter sogar ein Polizist und ein Tierarzt, der Hunde wieder „zusammen flicken“ sollte. Außerdem waren es 230 Hunde die beschlagnahmt und an verschiedene Organisationen sowie Tierheime übergeben wurden. In dieser ganzen Zeit durften wir uns zu nichts äußern, denn wir waren mit unserem dortigem Team bei der Razzia tätig.

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In einer Nacht und Nebelaktion haben wir zugesagt 25 Welpen der Rassen Pitbull, Presa Canario und Bardino, sowie einen Chihuahua und einen Pinchermischling zu übernehmen. Unsere Teams haben ja schon viel gesehen, aber es war herzzerreißend, als unsere Teamkollegen unter Tränen die Situation beschrieben.

Mitten in der Razzia mussten sich zwei Hunde im „Kampfring“ beweisen und zerfleischten sich regelrecht. Teilweise waren die erwachsenen Hunde so aggressiv, dass sie niemand an sich ran ließen, andere saßen verängstigt in ihren Käfigecken. Viele Welpen waren traumatisiert, haben ihre welpentypische Unbeschwertheit verloren und andere Hunde waren stark verletzt. Man fand auf dem Gelände in Tüten entsorgte Kadavern von Hunden und ein Abhang war ein stilles Grab für viele Unschuldige, die nicht „gut genug“ für diesen bestialischen Tiermissbrauchs waren. Es waren grauenhafte Bilder und wir konnten nichts sagen, denn wir mussten die Welpen und auch unser Team auf Teneriffa schützen und in Sicherheit wissen, denn viel zu schnell wurden wieder Mitglieder der Mafia freigelassen und die Angst saß tief, dass sie ihre „kostbare Ware“ mit Gewalt wieder zurück holen wollten. Denn gute Hunde kamen auf einen bis zu 5-stelligen Wert.

Video der Razzia: https://www.facebook.com/7.Canarias/videos/10154396977907473/ Nun gab die Polizei ihr OK, dass auch wir es nun veröffentlichen können. Und genau jetzt sind wir auf jede finanzielle Hilfe angewiesen. Ein Großteil der Welpen wurde bereits ausgeflogen, der Rest flog heute, aber aus Sicherheitsgründen können wir nicht sagen wo sie sind. Jeder Welpe bekam von uns die nötigen Impfungen, Untersuchung und Chip. Das sind einmalig 30€ pro Hund, außerdem mussten wir für alle Nasen Flüge bezahlen. Ein Welpe hat Probleme mit der Speicheldrüse und wird derzeit behandelt. Wie ihr seht ist das alles eine riesen Summe, die wir aber immer wieder für solche Aktionen in Kauf nehmen würden.

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