Reimo engagiert sich in sozialen Projekten: Sozialer Zaun Darmstadt

Spenden an Obdachlose – Direkt und sinnvoll, das ist der „Soziale Zaun“ in Darmstadt. Hier kommt die Hilfe direkt bei den Personen an die diese benötigen. Reimo unterstützt diese tolle Einrichtung in Darmstadt.

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An einem Maschendrahtzaun in der Kaplaneigasse hinter dem Justus-Liebig-Haus hängen dutzende durchsichtige Tüten. Alle sind beschriftet, sodass man auf den ersten Blick erkennt, was drin ist. Ein Pulli, Größe 36 etwa, oder eine Jeans in 29/34. Auch Zahnbürsten, Besteck und Hundefutter sind vorhanden. Am „Sozialen Zaun“ können sich Bedürftige holen, woran es ihnen fehlt.

Füllen kann die Tüten jedermann. „Viele haben zuhause brauchbare Kleidung, die sie in Altkleidercontainer schmeißen, weil sie nicht wissen, wohin damit. Oder weil sie es nicht schaffen, sie zu bestimmten Zeiten zu einer Kleiderkammer zu bringen.“ Mit dem Sozialen Zaun, so die Vorstellung, kann jeder nun unkompliziert, anonym und schnell Dinge verschenken, die er nicht mehr benötigt.

„Mit meiner Idee bin ich einfach zum Ordnungsamt gelaufen“, sagt Nover. Dort stieß er auf offene Ohren, die Genehmigung war schnell erteilt. Sie gilt zunächst für vier Wochen. „Ich finde die Idee wirklich gut“, sagt Sozialdezernentin Barbara Akdeniz, „jetzt müssen wir abwarten, wie dieses Angebot im öffentlichen Raum angenommen wird.“ Auch den Ort hinter der Stadtbücherei hält sie für geeignet. „Er ist zentral und trotzdem so geschützt, dass die Bedürftigen sich in Ruhe umsehen können“. Ein Anliegen, das die Initiatoren teilen. „Wir wollten nicht, dass die Bedürftigen hier um etwas bitten müssen“, sagt Sabrina Anna Hänsel.

Wenn es gut läuft, könnte der Soziale Zaun durchaus eine Dauereinrichtung werden. Dafür müssen die Ehrenamtlichen – inzwischen ein fester Kern von sieben Helfern – Auflagen erfüllen: Die Tüten müssen durchsichtig sein und dürfen keine Lebensmittel enthalten. Außerdem darf kein Müll herumliegen. Um das zu gewährleisten, schauen die Freiwilligen mehrmals täglich vorbei und räumen auf, wenn es nötig ist. In den ersten Tagen gab es keine unschönen Vorkommnisse. „Wir hoffen, dass das so bleibt“, sagt Sabrina Anna Hänsel und fügt hinzu: „Der Zaun ist kameraüberwacht.“

Den ganzen Artikel über den Sozialen Zaun Darmstadt finden Sie bei Echo-online.de:

Sozialer Zaun Darmstadt

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